Über uns

Ein kleiner Einblick in unser Züchterleben viele Bilder auch in der Galerie

Unsere Zucht ist beim Landeratsamt und Veterinäramt Erding angemeldet und auch die Prüfung für den §11 Hundezucht (für jeden Züchter ab der 3.Hündin in Bayern Pflicht) wurde erfolgreich abgelegt.

Außerdem bin ich , Franz Kolbeck, eingetragener Züchter im VDH / DTK –

Wir halten uns an die Tierschutzhundeverordnung die Zucht-und Eintragungsbestimmungen beachten wir auch doch wir züchten nicht mit Hunden von 15 Monaten auch decken wir nicht regelmäßig nach den Bestimmungen des DTK. Tiegerzucht lehnen wir aus verschiedenen Gründen ab.

Weiterbildung ist uns wichtig deshalb nehmen wir an verschiedenen Weiterbildungen die die Zucht und Erziehung der Dackel betreffen teil. Das lesen von Fachbücher und .-Zeitschriften sind eine Selbstverständlichkeit

Ein gut sozialisierter Familienhund kommt nicht einfach so auf die Welt.

Der Weg von der Zuchtplanung bis hin zum Welpen ist lang und nicht immer sehr einfach, von der Arbeit ( die natürlich auch Spaß macht) ganz zu schweigen. Lange bevor eine Hündin belegt wird, suchen wir nach einem passenden Deckrüden. Diesen sehen wir uns an und überlegen dann, ob er für unsere Hündin der passende Partner ist (wir sagen „Nein“ zur Inzucht!!

Er sollte ein gut sozialisierter und ausgeglichener  Familienhund sein, der, wie auch unsere Hunde, mit im Haus lebt. Zusätzlich wichtig ist eine gesunde, wesensfeste, charakterstarke langlebige Elternlinie des Hundes.

 Seit Juli 2011 haben wir mit der Suche nach einem  Rüden nicht mehr soviel Stress. Denn es zog unser Paco von der Ruhrau bei uns ein, wir hatten sehr viel Glück. Paco ist in keinster Art und Weise verwandt zu den meisten unseren Damen und er ist ein gut sozialisierter, ausgeglichener, liebevoller Rüde, welcher sich sofort ins Rudel integrierte und mit unseren Welpen liebevoll umgeht. 

Mit der Zeit haben wir auch ab und zu noch andere Deckrüden gekauft, denn wir möchten ja auch immer wieder “ frisches Blut “ in unserer Zucht haben.

Läufigkeit und Deckakt

Ist die Hündin läufig, heißt es beobachten. Nicht jede Hündin „steht“ an den obligatorischen Tagen. Dann ist es auch wichtig, das gesamte Rudel zu beobachten. Es stellt sich hier die Frage: Erlaubt die Alpha-Hündin der anderen Hündin die Läufigkeit oder kommt es zu Rangeleien, die im Vorfeld schon unterbunden werden sollen ?

Ist der passende Tag gekommen, machen wir uns mit der Hündin (und mit dem Geld fürs Decken, denn das ist auch nicht umsonst!!) auf den Weg zum Rüden. Jetzt ist zu hoffen, dass die Hündin den Rüden akzeptiert und der Deckakt klappt.

Es kann aber auch vorkommen, dass man von der Zeit her zu früh oder zu spät dran ist. Klappt alles ganz normal, dann wird am übernächsten Tag der Deckakt wiederholt. Auch hier kann es vorkommen, dass man manchmal drei- oder viermal fahren muss.

Trächtigkeit

 Hat der Deckakt geklappt, heißt es abwarten und beobachten. Oft fragen wir uns, ob unsere Hündin trächtig ist, und wenn ja, hoffen wir, dass Schwangerschaft und Geburt reibungslos verlaufen. Es besteht immer das Risiko eines Abgangs oder anderer Komplikationen während der Trächtigkeit. Sollte so etwas eintreten, hoffen wir natürlich, dass dabei in erster Linie unserer Hündin nichts passiert. Da unsere Hunde im Rudel immer bei uns sind, haben wir einen sehr engen Bezug zu ihnen, und es wäre furchtbar, einen von ihnen zu verlieren. Denn leider verläuft die Trächtigkeit nicht immer problemlos, einiges kann  passieren , wofür wir dann einen Tierarzt benötigen.

Ab der 6. Woche der Trächtigkeit benötigt die Hündin ein besonders hochwertiges Futter.  Zusätzlich unterstützen wir die Hündin  mit Globuli, welche ihr die Geburt erleichtern sollen. Zeitgleich wird sie dann auch an ihren Wurfkorb gewöhnt. Wir beobachten nun sowohl die tragende Hündin als auch das Rudel im Verhalten ihr gegenüber, genauesten.

Geburt

Der Zeitpunkt der Geburt rückt näher, somit steigt die Spannung. Wie viele Welpen es wohl sind? Sobald die Zeit der Niederkunft naht, lassen wir unsere Hündin auf keinen Fall mehr alleine. Beim Werfen sind wir immer dabei,egal zu welcher Tages- und Nachtzeit, Klappt alles reibungslos und ohne Probleme, so helfen wir evtl. beim Abnabeln, wiegen die Kleinen und notieren uns die UhrzeitDoch nicht jede Geburt verläuft komplikationslos. Manche Hündinnen brauchen Wehenmittel, andere einen Kaiserschnitt, wieder andere haben keine Milch, etc.Nicht immer sind alle Welpen gesund und munter. Manche kommen tot zur Welt, andere brauchen unsere Hilfe, damit sie atmen und leben können.Hat die Mutter zu wenig Milch, müssen wir die Welpen alle 2 Stunden mit der Flasche füttern und hoffen, dass die Hündin doch bald Milch gibt. Zusätzlich ist es wichtig, dass die Hündin ihre Welpen säubert. Macht sie dies nicht, ist das auch unsere Aufgabe. Ist die Geburt komplett abgeschlossen, werden alle Decken ausgewechselt, damit Mutter und Welpen sich entspannen und zur Ruhe kommen können.

Wir müssen jetzt besonders darauf achten, dass ALLE Welpen genügend trinken, sollte es nötig sein, werden die Kleinen öfters gewogen . 

Bei der Hündin achten wir darauf, dass sich die Gebärmutter gut reinigt. Jetzt werden x-mal am Tag die Tücher ausgewechselt und die Hündin zum Lösen nach draußen gebracht.

Quietscht ein kleiner Welpe, so müssen wir nachsehen, ob ihn die Hündin nicht eingeklemmt hat. Schnell ist so ein kleiner Kerl erdrückt, ohne dass die Hündin das wollte. Nachts ist im Zimmer ein Nachtlicht angebracht, so dass die Hündin die Möglichkeit hat, all ihre Welpen sofort zu finden Zusätzlich unterstützt uns ein Babyphone, damit wir schnellstens eingreifen können, wenn es Schwierigkeiten gibt.

Legen die Kleinen gut an Gewicht zu, sind wir zufrieden, dennoch bleibt immer ein kleiner Rest an Sorge. Es gibt viele Krankheiten, die Welpen bekommen können und dann sterben oder eingeschläfert werden müssen. Das ist nicht leicht für uns, deshalb lassen wir auch Besucher erst ab der 4. Lebenswoche zu den Welpen, denn bis dahin ist ihr Immunsystem schon etwas gefestigt. Bis zur 8. Lebenswoche sind die Welpen dann bereits mehrmals entwurmt. 

 Als feste Nahrung bekommen die Welpen nun ebenfalls hochwertiges  Welpenfutter, anfangs eingeweicht in Welpenmilch, auch Tartar und etwas später Kaustangen – die finden die Kleinen super. . Die Muttermilch gibt’s als Nachspeise . Neben dem Futter lernen die Welpen  auch Obst und Gemüse kennen.

Ab der Geburt lernen die Welpen die „Tellington TTouch“ Methode kennen die auch unsere Großen lieben. Ab der zweiten Woche werden die kleinen auch auf verschiedene Geräusche geprägt . Sie lernen von Geburt  an pos. Stresssituationen (z.B. hochheben und streicheln ) kennen.

Sozialisierung, Sauberkeit und Stubenreinheit, Telefongeräusche, Staubsauger oder Küchengeräusche sind inzwischen schon lange normal und machen ihnen keine Angst mehr.

Auch Autogeräusche sind mittlerweile bekannt.

Unsere Enkelkinder sind jedes Mal begeistert von den Welpen So lernen die Welpen den liebevollen Umgang aus Kinderhand.

 Inzwischen wird auch Spielzeug interessant, davon benötigen wir große Mengen, denn der Inhalt muss genauestens untersucht werden.

Lässt die Hündin es zu, dürfen die Kleinen im Rudel mitlaufen. So erkunden sie Haus und Garten.

 Mit ca. 6 Wochen sollen sie dann nach dem Aufwachen, dem Fressen, während des Spielens und auch abends zwischen 22 und 23 Uhr alle raus um ihr Geschäft zu erledigen (nicht immer einfach bei bis zu 8 solch kleinen Rackern). X-mal täglich wird der Garten gesäubert, denn keiner hat gerne die Hinterlassenschaft der Hunde am Schuh.

Beim Verrichten ihres Geschäfts müssen wir die Kleinen genau beobachten, denn wir müssen ihnen ihre Plätze zum Lösen genau zeigen – überall ist es NICHT in Ordnung!!

Aber nicht immer sind wir schnell genug, und so werden dann mehrmals am Tag Küche und Flur gewischt, denn man soll ja nicht riechen, dass hier Welpen aktiv sind. Somit stehen Staubsauger und Putzeimer ständig parat.

Viele Spielzeuge haben als Füllung Watte, wovon die Kleinen schwer beeindruckt sind, welche aber nicht ungefährlich ist!!! . Sehr schnell lernen sie auch das Wörtchen NEIN!!, denn nicht alles ist erlaubt. Unsere Schuhe bleiben stehen und auch die Blumen sind tabu. Wir räumen wegen unserer Welpen nicht das ganze Haus aus – wir lernen ihnen den Unterschied zwischen „Mein“ und „Dein“.

Hier ist große Konsequenz gefragt!

Am Wochenende ausschlafen? Nein, nicht mit  Welpen!! Denn unsere Racker werden wach, haben Riesenhunger und so beginnt gegen 6 Uhr morgens ein lautes Welpenkonzert.

Neben der ganzen Sauberkeit ist es natürlich auch wichtig, dass die Welpen einen Bezug zu uns Menschen entwickeln. Deshalb nehmen wir uns sehr viel  Zeit für Kuscheln, Streicheln und Spielen . 

Das Fell bürsten, die Kontrolle der Ohren und Zähne, Krallen schneiden – alles muss sein und als positiv empfunden werden. 

Bei uns leben die Kleinen mit uns und nicht neben uns her, was natürlich viel mehr  Arbeit macht, als wenn man sie einfach in einem Welpenzimmer oder Auslauf wegsperren würde.

Schnell lernen die Welpen, wenn wir pfeifen, dass sie gemeint sind und kommen dann aus ihren Verstecken.

Neben dem ganzen Putzen, Schmusen usw. müssen selbstverständlich auch Fotos gemacht werden, damit sich die künftigen Welpenkäufer ein Bild über uns und unsere Hunde machen können. So sehen Sie gleich, wie natürlich die Welpen aufwachsen. Wir haben keine gestellten Fotos

Bis zum Alter von ca. 4-5 Wochen werden die Kuschel- und Schlafdecken X- mal ausgetauscht, ab der 6. Lebenswoche reicht es dann 1x täglich, so wie auch bei unseren Erwachsenen Hunden.

Täglich hat man  eine größere Ladung Wäsche – auch das muss sein und wird so „nebenher“ gemacht.

Da wir all unsere Liebe, Zeit, Angst, Geduld, Gefühle und auch Geld in unsere Hunde und die Zucht investieren, liegt es uns sehr am Herzen, dass unsere Kleinen ein liebevolles Zuhause bekommen. Damit Sie, liebe Welpenkäufer, genügend Informationen bekommen und vieles über Ihren Hund in Erfahrung bringen können, haben wir unsere Homepage so ausführlich gestaltet.

Der Umzug in das neues Zuhause naht…. bis dahin haben die kleinen auch die Transport Box

kennengelernt. 

Sind die Kleinen dann 9 Wochen alt, sie werden geimpft und gechipt, DNA-Blut wird abgenommen und eingelagert. Sie bekommen einen EU-Pass und werden vom Zuchtwart des DTK abgenommen. Sie erhalten dann eine Ahnentafel vom VDH / DTK ein Welpenpaket und eine Schmusedecke

Nun dürfen die Kleinen an der Leine mit uns nach draußen und langsam rückt die Zeit näher, in der sie uns verlassen. Welpeninformation, Schmusetuch und eine Welpenbox im Handgepäck werden sie nun bald zu ihrer neuen Familie ziehen. Jeder Abschied macht uns etwas traurig und deshalb hoffen wir, dass es jedem einzelnen von ihnen in ihrer neuen Familie gut geht und wir in Kontakt bleiben 

 Gerne  beraten wir sie  vor und nach dem Kauf in Bezug auf Aufzucht, Ernährung und Erziehung unserer Welpen .Ihre Fragen beantworten wir gerne – soweit wir es können.

Sollte es Ihnen, liebe Welpenkäufer,  aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr möglich sein, Ihrem Hund ein liebevolles Zuhause zu bieten oder ihn ausreichend zu versorgen, so behalten wir uns im Kaufvertrag vor, den Hund zu uns zurückzuholen – zum Wohle des Tieres!!

Es gäbe noch Vieles hier aufzuzählen (von den schlaflosen Nächten, Kosten, etc. ganz zu schweigen), doch für uns gilt:

Wir als Züchter leben FÜR unsere Hunde und NICHT VON unseren Hunden!!!

 Besuch nach Terminabsprache ist uns immer Willkommen    

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